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ALPINA – Rennsport aus Tradition

1968 - Beginn einer Erfolgsgeschichte

Die Rennsportgeschichte von ALPINA begann bereits wenige Jahre nach Gründung des Unternehmens. Den Grundstein dieser beeindruckenden Erfolgsstory setzte Firmengründer Burkard Bovensiepen 1968 mit seinem Engagement im Tourenwagenrennsport. Renommierte Fahrer wie Derek Bell, Harald Ertl, James Hunt, Jacky Ickx, Niki Lauda, Brian Muir, Hans Stuck sowie Dieter Quester griffen derzeit für ALPINA ins Lenkrad. 1977 beendete ALPINA sein Rennsportengagement um die Kapazitäten der Straßenfahrzeug-entwicklung auszuweiten, doch schon 10 Jahre später ließ das Allgäuer Team erneut die Rennfahrerherzen höher schlagen, mit der Teilnahme bei den Deutschen Tourenwagen Masters (DTM). Ellen Lohr, Andy Bovensiepen – Sohn des Firmengründers und heute Mitglied der ALPINA Geschäftsleitung -, Fabièn Giroix, Peter Oberndorfer und Christian Danner erringen hierbei mit dem BMW ALPINA M3 Gruppe A mehrere Erfolge. 1988 folgte dann das zweite Rennsportende, erneut zu Gunsten der Kapazitäten für die Entwicklung der Straßenfahrzeuge.


2009 - Return to Racing

2009 kehrte ALPINA schließlich nach 20 Jahren Rennabstinenz mit dem neuentwickelten GT-Fahrzeug BMW ALPINA B6 GT3 auf die internationalen Rennstrecken zurück.
Motorsport mit GT-Fahrzeugen wird in Europa gegenwärtig in vier Klassen ausgetragen. Von der GT1 Klasse mit reinrassigen Rennwagen, bis hin zu serienmäßigen Fahrzeugen der GT4 ist hier alles zu finden. Um ein Fahrzeug für den Breitensport zu entwickeln, hat sich ALPINA für die GT3 Klasse mit modifizierten, nach außen hin aber immer noch seriennahen Sportwagen entschieden. Die GT3 Klasse erfreut sich größter Beliebtheit, aktuell sind dort zwölf renommierte Hersteller (Audi, BMW, Porsche, Lamborghini u.a.) zu finden, die sich innerhalb der verschiedenen GT3 Rennserien spannende Wettkämpfe liefern.

Der in Buchloe von ALPINA Ingenieuren entwickelte Rennbolide auf Basis des BMW ALPINA B6 wurde von Anfang an interessierten Teams zum Kauf angeboten. Das französische Team Sportgarage hat als erstes Kundenteam zwei Rennfahrzeuge aus Buchloe erworben und diese in der FIA GT3 Europameisterschaft sowie in der nationalen Serie Championnat de France FFSA und 2010 auch bei den 24h von Spa eingesetzt.

Das ALPINA Werksteam selbst nahm 2009 ebenfalls an der FIA GT3 Europameisterschaft, bei der deutschen Rennserie ADAC GT Masters sowie bei ausgewählten Rennen der Langstreckenmeisterschaft VLN auf der Nürburgring-Nordschleife und nicht zuletzt beim legendären 24h Rennen in der grünen Hölle teil.

Bereits in der Einstiegssaison wurden vier Siege errungen, davon einer durch das Kundenteam Sportgarage innerhalb der nationalen Serie in Frankreich. Der BMW ALPINA B6 GT3 glänzte in seiner ersten Saison neun mal in der ersten Startreihe und sammelte 625 Führungskilometer.

 

2010 - Betreuung Kundenteams

2010 geht das ALPINA Werksteam nicht mehr selbst an den Start, sondern konzentriert sich auf die Betreuung von Kundenteams. Neben dem bestehenden, französischen Kundenteam „Sport Garage“ war 2010 auch das neue Kundenteam „s-bergracing“ aus Österreich auf den internationalen Rennstrecken vertreten. Die Mannschaft aus Altenmarkt bereicherte mit dem ALPINA sowohl die FIA GT3 Europameisterschaft als auch die ADAC GT Masters. Bei den Masters stand das Österreicher Team gleich mehrfach auf dem Podium, errang beim Rennwochenende am Nürburgring gleich bei beiden Rennen den ersten Platz. Basierend auf gewonnenen Erfahrungen wurde der BMW ALPINA B6 GT3 nach Saisonende von den Buchloer Ingenieuren weiter verbessert und in den Bereichen Motor, Getriebe, Fahrwerk und Aerodynamik intensiv überarbeitet.

 

2011 - Titelgewinn mit Engstler Motorsport

2011 setzt Ex-Tourenwagenmeister Franz Engstler in der ADAC GT Masters ganz auf den ausgereiften Buchloer Rennboliden und bringt mit dem LIQUI MOLY Team Engstler zwei Fahrzeuge an den Start. Bereits der Saisonauftakt am Osterwochenende in Oschersleben brachte dem Wiggensbacher Team eine Pole Position gefolgt von einem beeindruckenden Start-Ziel Sieg ein, sowie einen dritten Platz beim zweiten Lauf. Eine Erfolgsgeschichte, die sich über den weiteren Verlauf der Saison fortgesetzt hat bis hin zum Gewinn der Fahrermeisterschaft durch die Fahrerpaarung Margaritis und Lunardi im BMW ALPINA B6 GT3 mit der Startnummer 41.

 

2012 - ALPINA Werksteam kehrt zurück

Ehrensache für ALPINA, in der Saison 2012 wieder unter eigener Nennung anzutreten, um den Titel zu verteidigen.
Der BMW ALPINA wird 2012 nicht mit dem bekannten Fahrerduo Lunardi/Margaritis in den Wettbewerb starten. Lunardi teilt sich das Lenkrad des Buchloer Rennboliden dieses Jahr jedoch erneut mit einem starken Partner. Maxime Martin ist ein echter GT-Profi, der bereits mehrere Siege in der GT1 Weltmeisterschaft einfahren konnte. Auch im BMW ALPINA B6 GT3 hat er eine makellose Bilanz vorzuweisen. 2009 trat der junge Belgier zusam­men mit Claudia Hürtgen in Oschersleben zum ersten Mal im ADAC GT Masters an und fuhr das Allgäuer Coupé auf Anhieb zwei Mal zum Sieg.

Andreas Bovensiepen, ALPINA Geschäftsführer und Ressortleiter Motorsport, freut sich besonders über die erneute Partnerschaft mit Maxime Martin, der neben seinem erfolgreichen Debüt im BMW ALPINA auch über seinen Vater eng mit der Buchloer Edelschmiede verbunden ist. Jean-Michel Martin betreut als ALPINA-Importeur schon seit vielen Jahren erfolgreich den belgischen Markt.

Auch der BMW ALPINA B6 GT3 selbst geht bestens gerüstet in die neue Saison. In der Winterpause wurde er von den ALPINA Ingenieuren in vielen Details weiterentwickelt, um sich auch 2012 wieder im starken und immer wettbewerbsintensiveren Starterfeld der ADAC GT Masters zu behaupten, im welchem künftig auch Neuzugänge wie McLaren, Aston Martin und Chevrolet Camaro antreten.
2012 werden die ADAC GT Masters also noch vielfältiger, noch schneller und mit Sicherheit wieder voller Spannung und Emotionen sein.

Aktuelle Informationen finden Sie unter  www.adac-gt-masters.de